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Der eingebildet(e) Kranke

Gestern war ich mit Ranate in diesem Stück. Es wurde auf der Freihlichtbühne in Bökendorf aufgeführt.

In dieser Komödie geht es um einen Kranken, der eigentlich kerngesund ist, dass aber nicht wahrhaben will. Seine Tochter möchte er nun mit einem Artz verheiraten, damit er immer gut versorgt ist. Leider liebt sie aber einen anderen Mann. Und so beginnt der Lauf eines spannenden Familiendramas.

In der Pause haben wir dann gemütlich Tee aus der mitgebrachten Termoskanne getrunken. Die Kekse waren auch sehr lecker. Das Gute an dem Abend war auch das Wetter. Am Tag ist es ja ziemlich warm gewesen, so dass wir am Abend bestes OpenAirWetter hatten. Aber man sollte trotzdem immer eine warme Decke dabei haben. Denn ab und zu fängt man dann doch an zu frieren.

Für alle die das Stück noch sehen wollen hier die Internetseite. Es sind wohl nur noch wenige Termine in diesem Jahr.

WE-Trip

Am We waren der Leiter mit Familie und wir Deutsche an der Küste, also am Atlantik. Es ist schon verpflichtend, mal da gewesen zu sein, wenn man nur 3 Stunden vom atlantischen Ozean entfernt wohnt.

Der Ort, an dem wir waren heißt Walvis Bay. Das Stück Land sieht aus wie eine Walfischflosse, deshalb der Name.

Es war ein tolles WE. Ich wär gern ins Wasser gesprungen, aber es war sehr kalt. Der Winter hier unten lässt sich nicht vertreiben. Aber mit den Füssen waren wir dann doch drin, um wenigstens den Atlantik angefasst zu haben.

Am Samstag sind wir dann noch „Dünenklettern“ gegangen. Das ist normal hier in Namibia, denn wegen der Wüste, die direkt am Atlantik ist, gibt es Meterhohe Dünen. Dieser Sport ist schon ganz schön anstrengend, aber macht riesig spaß. Ich glaub die Düne war so an die 100 Meter hoch („Renate-Schätzung“). Als ich oben war, hab ich nur daran gedacht, diese Düne mit dem Snowboard runter zu boarden. Benni would go crazy!!! Vielleicht gibt es noch mal eine Chance.


Sunset am Atlantik!!!



Schon mal einen Sonnenuntergang am Atlantik erlebt?

Herrlich, sag ich euch.

Wenn ihr mal nichts zu tun habt, fliegt zum Atlantik und erlebt so ein einmaliges Erlebnis. Denn die Sonne scheint nicht jeden Tag an der Küste…

Okapuka!!!



In Afrika kann man Sachen erleben, die man in Deutschland nicht hat, wie z.B. Wildtierparks. Ja, am Samstag waren Rico, der Leiter und wir drei Deutsche in diesem Park. Es war echt spaßig. Die Autos fahren natürlich über Stock und Stein.

Leider konnten wir die Löwenfütterung nicht mitmachen, denn die Plätze waren schon alle besetzt. Aber dafür haben wir die Nashörner selbst gefüttert. War schon genial. Die Nashörner kamen zwar mit Vollspeed auf’s Auto angerannt, haben aber beim Futter gestoppt. Ich wollte schon auf der anderen Seite vom Auto runterspringen, denn so ein Horn kann einem schon mal durch den Magen gehen.

Die Krokodile waren noch im sog. „Winterschlaf“ und haben auch nicht mal mit der Wimper gezuckt.

Es waren leider nicht so viel wilde Tiere da (die sind vor uns geflohen), aber wenn man in Afrika ist, muss man so was gemacht haben.

Unser Kids Bash

Am Samstag hatten wir den Abschluss vom Outreach. Wir haben eine Party gemacht, genannt „bash“. Ab 9Uhr morgens waren die Kids dran. Wir haben gegrillt und das Fleisch verkauft. Es kamen viele Leute aus der Nachbarschaft. The bash (ich weiß den deutschen Artikel nicht dazu) war vor einer Schule. War interessant, mal so was mit zu erleben. Die Kids wurden von unserem DJ Carlo bei Laune gehalten. Sie hatten einen kleinen Dance Contest. Gegen Ende hat Uncle Ed eine Kinderbotschaft über das wortlose Buch gehalten. Jeder hat danach ein Lesezeichen mit den Farben bekommen. Ich muss schon sagen, die Kids sind echt verrückt, wenn sie etwas bekommen.


Abschied nehmen ist schwer…



Heute Morgen sind die Amis und der Waliser nach Hause geflogen. Sie waren für 3 Wochen in Namibia und 1 Woche hier auf Hodygos. Wir hatten so viel Spaß zusammen und ich hab die Zeit mit denen wirklich genossen.

Ich bin mitgefahren, um sie zum Flughafen zu bringen. Die Fahrt war sehr lustig. Die sind schon echt crazy drauf. Aber der Abschied war traurig. Ich hasse Abschiede, besonders wenn ich weiß, dass ich die Leute nicht mehr wirklich oder nicht so schnell wieder sehen werde.


Outreach

Seit Freitag hat bei uns das Outreach begonnen. Wir gehen jeden Tag in die Schulen und machen dort Einsätze. Wir geben den Kids und Teens das „Book of Hope“, das sind die 4 Evangelien aus der Bibel und Kapitel 1+2 der Apostelgeschichte. Es ist genial, dass wir so eine Möglichkeit hier haben. Wir können nicht mehr tun als unser Programm vorzuspielen- Tanz, Drama und Musik

– und zu beten.

Den Rest muss unser großer Gott tun. Aber er wird sein Wort nicht leer zurückkommen lassen. Wir sind auch alle gespannt, was die Teens mitgenommen haben, denn sie sind teilweise sehr unruhig.

Die Bühnen erinnern mich an die Daniel Tour. Dort hatten wir jeden Tag eine andere Bühne, und so ist es hier auch. Da kommen schon schöne Erinnerungen hoch.

Danke noch mal an alle D-Tourler!!!

Alles ist anders

Hier in Namibia sind die Konditionen ein bisschen anders als in Deutschland. Normalerweise haben wir keine Tische in unserem Speisesaal, aber wegen ein paar Amis, die für eine Woche da sind, hat es eine kleine Veränderung gegeben. Sogar beim Essen. Jetzt gib es nicht mehr jeden Morgen Griesbrei oder Haferflocken, sondern auch mal Rührei, Brot, Käse… wie man es halt gewohnt ist von zu Hause. Dennoch bleibt es dabei, dass wir unser Geschirr selber mit der Hand waschen müssen. Aber es macht riesen Spaß – wie man sieht.


-Smile-

Übrigens, ich mag schrecklich gern farbige, kleine Kinder und hier in Namibia hab ich einige davon. Auch die Helfer hier im Jugend für Christus Center sind crazy und lustig drauf. Mit denen kann man echt viel Spaß haben.


Andere Länder, andere Sitten!?

Heute Morgen bin ich mit zu einer afrikanischen Beerdigung gefahren. Wenn man in einem anderen Land ist, ist es interessant, etwas von den Bräuchen und Sitten der Leute kennen zu lernen. Es läuft schon ein bisschen anders ab als bei uns, aber nicht sehr viel anders.

Der Trauergottesdienst wird gestaltet wie bei uns (ich geh jetzt von unseren familiären Bräuchen aus), mit Gesang, Lebenslauf, Predigt…alle zusammen gehen sie dann zum Friedhof, wo noch mal eine kleine Botschaft gesagt wird, und dann dürfen zuerst die Frauen Erde auf den Sarg schütten, und die Männer schaufeln dann den Berg Erde ins Grab bis es zu ist.

Danach machen die Angehörigen am fertigen Grab noch Fotos. Die 38jährige allein erziehende Mutter hat 3 Kinder hinterlassen.

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