6. Dez, 2007
Halt! Bevor wir uns mit unserer heutigen Situation beschäftigen, will ich etwas einschieben. Ich sehe sie nämlich schon eine ganze Weile vor mir: die Leser, die mit den Füßen scharren und den Satz auf den Lippen haben: “Aber Paulus hat doch gesagt …!”
Der eine oder andere von Ihnen hat wahrscheinlich dieses Kapitel aufgeschlagen, bevor er überhaupt irgendetwas anderes in diesem Buch gelesen hat. Viele Christen denken bei Geschlechterfragen sofort an Paulus und die Betätigungsfelder in der Gemeinde. Manche messen sogar den Grad der Bibeltreue anderer an ihrer Haltung zu der Frage, ob eine Frau predigen darf.
Menschen, die dem Christentum kritisch gegenüberstehen, haben zur Begründung meistens irgendeinen chauvinistisch anmutenden Satz von Paulus im Köcher, den sie nun ebenfalls in Schussposition gebracht haben. Wenn das große, alte Bild auf sie eine Wirkung entfaltet und sie sich dabei ertappen, sich doch von der Bibel angesprochen zu fühlen, gehen sie schnell zu dem Satz über: “Hört sich ja alles ganz nett an, aber es gibt schließlich noch diese Aussagen von Paulus…”
Es scheint fast unmöglich zu sein, sich mit den Geschlechtern und den entsprechenden Aussagen in der Bibel zu beschäftigen, ohne sich sofort den Satz um die Ohren zu hauen: “Eine Frau schweige!” Anhand dieses Satzes ist mir im Lateinunterricht der Konjunktiv beigebracht worden (!). Wenn wir sonst auch nichts von Paulus wussten, so doch dies: ein Frauenfeind war er, der Wicht!
Aus “Die Sache mit der Rippe. Die himmlische Idee von den Geschlechtern.” von Frauke Bielefeldt.
3. Jan, 2007
Ich habe gestern einen interessanten Artikel über Schneeflocken gelesen. Wie sie entstehen und warum es so viele verschiedene Formen gibt. Hier sind ein paar Fakten, die mir aufgefallen sind:
- Ein Schneekristall (rechts) wird durch Unterschiede im Luftdruck, Schmutzteilchen und Wasser in der Luft geformt.
- Schnee ist weiß, weil das Licht durch die Zahlreichen Kanten und Ecken reflektiert wird.
- Es gibt Nadel- und Plätchenkristalle
- Ein Schneekristall auf dem Weg zur Erde vergrößert sich um das 20000-fache
- Wenn Schneekristalle ins Wasser fallen machen sie einen Ton zwischen 50 und 200KHz
Fotos von sehr unterscheidlichen Kristallen findet man auf der englichen Seite www.snowcrystals.com. Hier gibt es auch ein Tutorial, wie man so schöne Bilder macht. leider konnte ich das noch nicht ausprobieren.
Beim Ansehen dieser Bilder bin ich immer wieder fasziniert, wie schön dei Kristalle aussehen. Da hat Gott sich ein so geniales System einfallen lassen, dass die Teile so schön sind und keines dem anderen gleicht. Ich frage mich, warum wir soetwas viel zu selten sehen und bewundern.
28. Dez, 2006
- mich andere Fotografen begeistert haben
- digitale Fotografie echt Spaß macht
- ich Technik mag
- ich tolle Bilder schießen kann
- ich meine Kreativität entwickeln kann
- es meine Art ist, Gottes Schöpfung zu bewundern
- es meine Art, Dinge zu sehen, verändert (hat)
- man relativ schnell zu einem Ergebnis kommt
- ich dadurch anderen helfen kann
usw.
Es ist einfach ein sehr schönes Hobby von mir geworden.
29. Nov, 2006
… als er realisiert, dass er trotz seiner erhöhten Position die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er lässt den Ballon noch weiter sinken und ruft: “Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde.”
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9. Okt, 2006
Wenn man bei dir in der Jugend oder Gemeinde Gott ganz rauslöschen würde, wieviel Prozent der Aktivitäten würden dann unverändert weitergehen?
12. Jul, 2006
Ich habe vor kurzem in der Bibel folgenden Text gelesen:
"10 Als die Bauleute das Fundament für den Tempel des Herrn gelegt hatten, kamen die Priester in ihrer Amtskleidung und mit ihren Trompeten, dazu von den Leviten die Nachkommen Asafs mit Becken, um den Herrn nach der Weisung Davids, des Königs von Israel, zu preisen. 11 Sie lobten und priesen Gott im Wechselgesang: Der Herr ist gut zu uns; seine Liebe zu Israel hört niemals auf! Die Priester und Leviten begannen und das ganze Volk fiel ein mit lautem Jubel zur Ehre Gottes, weil das Fundament für das Haus des Herrn fertig war. 12 Viele von den Alten – Priester, Leviten und Sippenoberhäupter – hatten den ersten Tempel noch gekannt. Als sie nun sahen, dass das Fundament des neuen Tempels gelegt war, weinten sie laut. Andere aber schrien und jubelten vor Freude 13 und ihr Jubelgeschrei übertönte das Weinen. Das Volk machte einen solchen Lärm, dass es weithin zu hören war."
Esra 3,10-13
Als ich diese Verse gelesen habe kam mir die Stimmung ein wenig bekannt vor. Die Leute die hier gejubelt und geschrieen haben machten einen ähnlichen Lärm wie die Fans während der Fußball WM 2006. Selbst in unserer Kirche haben wir die Spiele übertragen und als Fans dabei gejubelt und mitgefiebert. Aber ich würde sagen, dass hier das Subjekt ein ganz anderes ist. Habt ihr schon einmal erlebt, dass man für Gott oder bei einem Richtfest einer Kirche solch einen Lärm macht wie in einem Stadion? Ich kann mir das nicht vorstellen. Aber so ist es damals wohl gewesen.
Die Frage die sich mir stellt ist, wo bleibt eigendlich unsere Begeisterung für Gott? Können wir für Gott jubeln und schreien wie wir es für ein Fußballmatch machen? Es wäre echt fantastisch, wenn wir unsere Begeisterung, die wir in diesem Jahr dem Fußball entgegengebracht haben auch Gott gegenüber bringen.
Fangesänge für Gott, das braucht das Land!
28. Okt, 2005
Ich hab kein Bock mehr auf Web 1.0. Ich mach jetzt nur noch alles mit Web 2.0.