Archiv für Nachgedacht

Postmoderne Genereation?

Wie Karl schon berichtete, haben wir heute einen Gastlerhrer in unserem Unterricht, den wir uns selbst aussuchen konnten. Er bringt interessanten Stoff über Gemeindebau in der Postmodernen. Hier habe ich euch mal die Liste mit Eigenschaften reingestellt, die ein erfolgreicher Gemeindebauer haben sollte.

- Visionäre Fähigkeiten

- Intrinsische Motivation

- Erreicht Hingabe an den Dienst

- Beziehungen zu Kirchendistanzierten

- Unterstützung des Ehepartners

- Beziehungen bauen

- Dem Gemeindewachstum verpflichtet

- Der politischen Gemeinde verpflichtet

- Gaben anderer einsetzen

- Flexibilität

- Schafft Gruppenzusammenhalt

- Erweist sich als unverwüstlich

- Handelt aus Glauben heraus

Diese Zusammenstellung finde ich überaus interessant. Da weiß man endlich, an welchen Dingen man arbeiten sollte um erfolgreich im Dienst zu sein.

Mein Wahlergebnis

Also Ich soll die CDU wählen. Naja, irgendwen muss man ja wählen. Und da die SPD demnächst in eine Krise kommt, soll die wohl am besten nicht dann noch regieren.

Für alle die auch noch nicht wissen was ihr wählen sollt, testet doch mal Wahl O Mat

Petrus

Petrus, der gefällt mir!

"Auch wenn andere dich verlassen werden, ich nicht. Ich werde zu dir stehen."

Solche Anhänger braucht man doch. So radikal sollten alle Menschen sein. Heutzutage findet man ja selten jemanden, der sich so überzeugt für jemanden einsetzt. Es gibt da wohl einige, die sich für eine gute Sache einsetzten. Sie ketten sich für ein paar Waale an ein Boot. Oder gegen Atomkraft an Schienen. Aber für Menschen? Setzt sich wohl so jemand für unseren Kanzler ein?

Petrus tat es für Jesus. Er wollte immer zu ihm stehen. Auch in den stürmischsten Zeiten. Solche Leute brauchen wir als Vorbild. Die uns mit gutem Beispiel vorangehen. Solche Leute sind selten.

Aber da gibt es ja noch die Nachgeschichte. Wir wissen alle, das Petrus Jesus dann doch verraten hat. So wie viele andere auch. Und bin ich nicht genau so? Ich verspreche viel, aber halte wenig.

Und doch gefällt mir Petrus, weil er nicht bei diesem Zustand geblieben ist. Später sagt Jesus: "Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen".

Petrus hat dazugelernt. Er wurde ein treuer stabiler Nachfolger Jesu. Und deshalb gefällt mir Petrus.

Esel auf Rosen

In Halle an der Saale ist einst der König Otto erwartet worden. Die Bürger dieser Stadt bereiteten sich auf dieses große Ereignis besonders vor. Sie schmückten das Tor, durch das der König ziehen sollte. Aufgeregt sammelten sich die Leute an diesem Tor um den König zu begrüßen. Sie hatten sich alle fein angezogen und herausgeputzt. Jeder hatte einige Blumen mitgebracht und hielt diese in den Händen. Der ganze Weg wurde mit Blumen geschmückt. Und weil es zu dieser Zeit viele Rosen gab, waren auf der Straße auch sehr viele Rosen. Das Volk wartete schon ganz gespannt auf den König.

Schon eine ganze weile warteten die Leute auf König Otto, aber er kam nicht. Und dann liefen die Leute alle weg. Viele ließen alles stehen und liegen und rannten weg. Nur noch ein paar wenige warteten an diesem Tor auf König Otto.

Und dann plötzlich, ganz in der Ferne konnte man eine Gestalt erblicken. Die Gestalt kam langsam näher. gespannt warteten die Leute auf den König. Aber was war das. Als die Gestalt näher kam, konnten die Leute einen Müller erkennen. Er trieb seinen Esel vor sich her. Die Leute waren alle so verwundert, dass keiner etwas unternahm. Der Müller kam auf dem Weg daher und ging mit seinem Esel über die Rosen, die eigentlich für König Otto gedacht waren.

Dieses Bild war so komisch, dass die Bewohner von Halle entschlossen dem Müller ein Denkmal zu errichten. Und so entstand der Eselsbrunnen. Ein Esel der auf Rosen geht.

Aber was war mit dem König passiert? Der König reiste von weit her an. Kurz vor der Stadt konnte er plötzlich nicht mehr weiterreisen, weil eine Überschwemmung den Weg versperrte. So musste er einen Umweg nehmen und kam so durch ein ganz anderes Tor in die Stadt. Einige Leute haben davon Wind bekommen und liefen dann schnell zu dem anderen Tor. Aber die Meisten blieben stehen und warteten immer noch auf den König. So konnte der Müller auf den Rosen des Königs in die Stadt einziehen.

Wir lesen in der Bibel von einer ähnlichen Begebenheit. Das Volk vor Jerusalem warte auf Jesus, damit er in die Stadt einziehen konnte. Alle jubelten ihm zu. Die ganze Menge war aufgebracht. Und dann ritt Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein. Wir lesen in Lk 19,37-38:

Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!

Die Menge jubelte ihm zu. Die Jünger waren außer sich vor Freude. Sie feierten Jesus, ihren König.

Aber wie geht die Geschichte weiter? Etwas später lesen wir, dass Jesus kurz darauf über die Stadt Jerusalem weinte. Er sagte: Lk 19,42:

Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient! Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen.

An diesem Tag denken wir daran, wie Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Und wir wissen alle, das das Volk wenig später Jesus ans Kreuz gebracht hat. Jesus hatte damals schon erkannt, dass das Volk blind war. Es hat nicht erkannt worum es wirklich geht.

Die Bewohner von Halle haben alle auf den König gewartet. Aber nur wenige haben wirklich mitbekommen, dass der König durch ein anderes Tor in die Stadt gezogen ist. Darum waren sie so verwundert, als ein Müller und sein Esel auf den Rosen in die Stadt einzogen.

Damals zurzeit Jesu haben die Leute auch auf einen König gewartet. Aber dieser sah ganz anders aus als sie sich ihn vorgestellt haben. Und deshalb haben sie ihn auch kurze Zeit später ans Kreuz genagelt. Sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. Wir lesen in Joh 1,10-11:

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Wie stellst du dir Jesus vor? Was soll er für dich sein? Ein König? Ein Retter? Ein Helfer nur in der Not? Einer, der dich mit Gutem versorgt? Was ist deine Vorstellung von Jesus? Oder kann Jesus auch der Herr in deinem Leben sein? Das was er eigentlich in deinem Leben sein will?


Freier Wille

Bekannte Forscher haben festgestellt, dass der Mensch keinen freien Willen hat. "Das Wollen, Denken und Verhalten werden von limbischen Gehirnsystemen gesteuert, die grundsätzlich unbewusst arbeiten und die dem bewussten Ich kaum zugänglich sind." so meinen die Wissenschaftler in einer Heise News.

Wenn der Mensch nicht selber entscheiden kann, was er will, dann kan man ihn auch nicht für seine Taten bestrafen. Dann ist er selber auch nicht verantwortlich dafür. Aber dieses Strafsystem wollen wir nicht aufgeben, erst wenn wir etwas besseres gefunden haben.

Was die Forscher jetzt entdecken, weiß die Bibel schon lange." Wir tun nicht das was wir sollen, sondern das was wir nicht wollen" heist es im Römerbrief der Bibel. Ist doch klar, nicht wir steuern uns, sondern wir werden von anderen gesteuert. Die Frage ist von wem?

Weitere Links:

Wie mächtig ist der Teufel?

Wem gehört das Gehirn?

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Jeder Mensch möchte glücklich sein

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Ich kenne keinen, der gerne traurig ist. Es gibt doch schon genug Traurigkeit in dieser Welt. Immer wieder hört man Schreckensnachrichten und Hiobsbotschaften. Da sehnt sich der Mensch nach schönen und lustigen Tagen. Und wenn es diese Feste und Feiern nicht gibt, dann schaffen wir uns welche. Weihnachten, Geburtstage, Volksfeste und Straßenfeste sind immer eine willkommene Abwechslung vom eintönigen und traurigen Alltagsbrei.

Der Karneval in Rio gilt als das größte Volksfest. Hier kann man mal so richtig die Sau rauslassen. An vier langen Faschingstagen feiern die Bewohner Rio de Janeiros mit zahlreichen Touristen Karneval. Mit prächtigen Kostümen und großem Aufwand stürzt man sich ins Vergnügen. In einem der vielen Umzügen tanzen die 10 besten Sambaschulen gegen einander. Zwischen drei- und fünftausend Tänzer pro Schule treten in diesem Wettkampf an. Am Ende der Parade entscheidet eine Jury, wer zur „Schule des Jahres“ gekürt werden kann. Den Siegern erwartet Ruhm und Ehre, Auftritte, CD-Aufnahmen und vieles mehr. Bei solchen Auftritten geben die Familien mancher Sambatänzer gerne ihr letztes Geld für die verschwenderischen Kostüme aus. Es könnte ja sein, dass ihre Sambaschule in diesem Jahr gewinnt und der Tänzer schon bald die ganze Familie miternähren kann. Doch für die meisten ist nach vier Tagen des Feierns wieder alles beim alten. Für viele hat sich nichts verändert, außer dass sie noch ärmer geworden sind. Dann beginnt wieder der triste Alltag und alles bleibt beim Alten.

„Tristeza não tem fim, felicidade sim… -Traurigkeit hört nie auf, Glückseligkeit doch…“ so heißt es in einem Portugiesischem Sprichwort. Genau das steht schon in den Sprüchen der Bibel: Hinter dem Lachen kann sich Traurigkeit verbergen; wenn dann die Freude vorüber ist, ist der Schmerz noch da. (Spr 14, 13)

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Aber wir können uns selber höchstens ein paar frohe Stunden schaffen. Wir haben dann zwar ein paar gute Augenblicke, aber die Traurigkeit bleibt noch da. Wäre es nicht sinnvoller die Traurigkeit aus zu räumen als sie zu überdecken? Sollten wir nicht lieber an das Grundproblem herangehen? Die Bibel sagt uns, dass nur Gott echten Frieden und Glück geben kann. Dafür ist Jesus auch auf die Erde gekommen. Er möchte uns diesen Schmerz und die Traurigkeit wegnehmen. Wenn ich dauerhaft glücklich und zufrieden sein kann, dann lohnt es sich nicht auf die wenigen Gelegenheiten zu warten. Dann möchte ich lieber immer das unvergängliche Glück haben. Sie nicht auch?


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