Jugendgruppe aus Kierspe gerät in Bergnot

Nachdem ich von den Tenncampern berichtet habe geht eine neue Meldung bei mir ein. Diesmal sind die Betreuer einer babtistischen Jungschar-Gruppe aus Kirspe nicht so glimpflich davon gekommen. Ihnen droht nun ein Gerichtsverfahren weil Sie mit ihrer Wandergruppe von 15 Schülern einen Warnhinweis missachtet haben. Dieses Schild stand an einem Weg, der nur für geübte Bergsteiger vorgesehen ist. Nach einsetzendem Hagel, schwer unterkühlt und total entkräftet wurde die Gruppe dann von der Bergwacht mit einem Hubschrauber gerettet und in einem Krankenhaus ambulant versorgt. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob noch weitere Schritte nötig sind.

Mir fällt dazu nur ein, dass Betreuer ihre Aufsichtspflicht beachten sollten. Es kann doch nicht sein, dass so ein paar Übermütige Betreuer auf Kosten der Steuerzahler so einen Rettungseinsatz verursachen und dabei sogar das Leben der Kinder aufs Spiel setzen. Immerhin hat dieser Einsatzt mehr als 3000 EUR gekostet.

2 Kommentare bisher »

  1. kiersper777 sagt

    am 4. Juli 2007 @ 11:21

    Was hat der Steuerzahler mit einer Rechnung zu tun, die an den Verursacher addressiert ist?

  2. Benni Wolf sagt

    am 4. Juli 2007 @ 11:24

    Wer bezahlt denn die Ermittlung der Staatsanwaltschaft?

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