Fotosafari

Die Sonne stand heute sehr gut um eine kleine Fotosafari hier in meiner Stadt zu starten. Ich bin also so gegen sechs Uhr los und habe ein paar Leute hier in den Straßen gesucht, die ich fotografieren kann.

Nachdem ich ein paar Bilder geschossen hatte sprach mich ein Mädchen in englisch an. Das kommt hier ziemlich selten vor. Aber wahrscheinlich habe ich mit meinen blonden Haaren einfach zu ….. ausgesehen.

Dann habe ich eine Gruppe Jungs getroffen. Einen davon seht ihr hier auf dem Bild. Wir hatten ein kleines Verständigungsproblem, aber ansonsten hat es Spaß gemacht.

Petrus

Petrus, der gefällt mir!

"Auch wenn andere dich verlassen werden, ich nicht. Ich werde zu dir stehen."

Solche Anhänger braucht man doch. So radikal sollten alle Menschen sein. Heutzutage findet man ja selten jemanden, der sich so überzeugt für jemanden einsetzt. Es gibt da wohl einige, die sich für eine gute Sache einsetzten. Sie ketten sich für ein paar Waale an ein Boot. Oder gegen Atomkraft an Schienen. Aber für Menschen? Setzt sich wohl so jemand für unseren Kanzler ein?

Petrus tat es für Jesus. Er wollte immer zu ihm stehen. Auch in den stürmischsten Zeiten. Solche Leute brauchen wir als Vorbild. Die uns mit gutem Beispiel vorangehen. Solche Leute sind selten.

Aber da gibt es ja noch die Nachgeschichte. Wir wissen alle, das Petrus Jesus dann doch verraten hat. So wie viele andere auch. Und bin ich nicht genau so? Ich verspreche viel, aber halte wenig.

Und doch gefällt mir Petrus, weil er nicht bei diesem Zustand geblieben ist. Später sagt Jesus: "Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen".

Petrus hat dazugelernt. Er wurde ein treuer stabiler Nachfolger Jesu. Und deshalb gefällt mir Petrus.

Frühstück im Pool

Gestern und heute haben wir mal frei. Nach einer Woche arbeiten kommt so ein WE immer gelegen. Natürlich habe ich erst einmal ausgeschlafen. Und nachdem ich mich so langsam aus meinem warmen Bett herausgehoben habe (der Strom war schon weg, und der Aircooler functioniert nicht mehr, wir haben dann so 32°C im Zimmer) muss man nnatürlich frühstücken. Zum Glück haben wir seit ein paar Wochen einen Pool auf der Terasse. Wi rhaben also ganz gemütlich den Tag begonnen.

Ich denke so etwas erlebt man nicht so oft. Schon garnicht hier in Irak….

Ich glaube der Eugen würde soetwas auch bevorzugen.

Neue Internetseite

Für meine Praktikumsgeber versuche ich gerade eine neue Internetseite zu erstellen. Wer die alte Internetseite gesehen hat, wird gleich merken warum.

Jetzt habe ich einen Entwurf erstellt. Den Leuten hier gefällt das ganz gut. Was haltet ihr von dem Layout?

Ich bin mal gespannt, wie lange ich für die Seiten brauchen werde. Zumal das Ganze in 3 Sprachen aufgezogen werden soll. Es sollen auch noch einige zusätzliche Informationen drauf kommen. Ich hoffe, dass ich dsa alles rechtzeitig fertig bekomme.

Streik

Gestern Nacht haben hier die Taxifahrer gestreikt. Wenn ihr denkt, dass ist ja nichts besonderes, dann habt ihr euch getäuscht. Hier fahren sehr viele Taxis rum. Mnche sind ganz gelb und die anderen haben rote Kotflügel. Ich würde schätzen, dass hier mehr als die hälfte der Autos Taxis sind.

Nun, jetzt hat die Regierung beschlossen, dass nur noch die Taxis fahren dürfen, die dsa Nummerschild der Stadt hat. Und das ist das Problem. Hier bekommt man nicht einfach so ein Nummernschild aus der Stadt. Dazu muss man das Auto in der Stadt importiert haben. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall fahren die hier alle mit ganz verschiedenen Kennzeichen rum. Weil aber viele von ihrem Taxifahren leben, ist das natürlich existentiell.

Man kann doch nichts gegen ein geordnetes Leben sagen.

By the way, ich habe mal wieder meinen Reisebericht geupdatet…mehr.

Unser Kids Bash

Am Samstag hatten wir den Abschluss vom Outreach. Wir haben eine Party gemacht, genannt „bash“. Ab 9Uhr morgens waren die Kids dran. Wir haben gegrillt und das Fleisch verkauft. Es kamen viele Leute aus der Nachbarschaft. The bash (ich weiß den deutschen Artikel nicht dazu) war vor einer Schule. War interessant, mal so was mit zu erleben. Die Kids wurden von unserem DJ Carlo bei Laune gehalten. Sie hatten einen kleinen Dance Contest. Gegen Ende hat Uncle Ed eine Kinderbotschaft über das wortlose Buch gehalten. Jeder hat danach ein Lesezeichen mit den Farben bekommen. Ich muss schon sagen, die Kids sind echt verrückt, wenn sie etwas bekommen.


Abschied nehmen ist schwer…



Heute Morgen sind die Amis und der Waliser nach Hause geflogen. Sie waren für 3 Wochen in Namibia und 1 Woche hier auf Hodygos. Wir hatten so viel Spaß zusammen und ich hab die Zeit mit denen wirklich genossen.

Ich bin mitgefahren, um sie zum Flughafen zu bringen. Die Fahrt war sehr lustig. Die sind schon echt crazy drauf. Aber der Abschied war traurig. Ich hasse Abschiede, besonders wenn ich weiß, dass ich die Leute nicht mehr wirklich oder nicht so schnell wieder sehen werde.


Power Cuts

Mir war es noch nie so bewusst, wie abhaengig ich vom Strom bin. Im Westen, braucht man sich da ja keine Gedanken zu machen. Da ist einfach der Strom immer da. Aber hier im Irak sind die Stromausfaelle ziemlich haeufig. Es gibt keinen Tag, wo nicht der Strom abgestellt wird. Bewusst, versteht sich. Dadurch wird der Stromverbrauch reduziert. Aber wie hilft man sich, wenn man keinen Strom mehr hat?

Hier ein paar Vorschlaege:

- Man schaft sich einen Generator an. Diesen kann man als Notstromaggregat benutzen

- Moeglich ist auch ein 12 V System. Also eine Autobaterie mit 12 V Lampen dran

- Zum Kochen kauft man sich einen Gasherd, der funktioniert auch ohne Strom

- Fuer den Computer schafft man sich ein UPS (Uninterruptabel Power Supply) an.

Was macht man eigentlich wenn man keinen permanenten Wasser Anschluss hat? Ich meine der Anschluss ist schon permanent, aber es kommt halt nicht immer Wasser. Ganz einfach, mn stellt sich eine Tonne aufs Dach, dass mit Wasser gefuellt wird, solange was da ist.

Ihr seht, dass sind hier ganz andere Lebensverhaeltnisse. Ich weiss nicht, ob ich damit in Deutschland klar kommen wuerde.

Outreach

Seit Freitag hat bei uns das Outreach begonnen. Wir gehen jeden Tag in die Schulen und machen dort Einsätze. Wir geben den Kids und Teens das „Book of Hope“, das sind die 4 Evangelien aus der Bibel und Kapitel 1+2 der Apostelgeschichte. Es ist genial, dass wir so eine Möglichkeit hier haben. Wir können nicht mehr tun als unser Programm vorzuspielen- Tanz, Drama und Musik

– und zu beten.

Den Rest muss unser großer Gott tun. Aber er wird sein Wort nicht leer zurückkommen lassen. Wir sind auch alle gespannt, was die Teens mitgenommen haben, denn sie sind teilweise sehr unruhig.

Die Bühnen erinnern mich an die Daniel Tour. Dort hatten wir jeden Tag eine andere Bühne, und so ist es hier auch. Da kommen schon schöne Erinnerungen hoch.

Danke noch mal an alle D-Tourler!!!

Alles ist anders

Hier in Namibia sind die Konditionen ein bisschen anders als in Deutschland. Normalerweise haben wir keine Tische in unserem Speisesaal, aber wegen ein paar Amis, die für eine Woche da sind, hat es eine kleine Veränderung gegeben. Sogar beim Essen. Jetzt gib es nicht mehr jeden Morgen Griesbrei oder Haferflocken, sondern auch mal Rührei, Brot, Käse… wie man es halt gewohnt ist von zu Hause. Dennoch bleibt es dabei, dass wir unser Geschirr selber mit der Hand waschen müssen. Aber es macht riesen Spaß – wie man sieht.


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