Update Reisebericht
Ich habe meinen Reisebericht um einen Eintrag verlängert. Wer möchte kann sich den nächsten Tag durchlesen.
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Hier im Irak ist es sehr heiß! Hast du schon einmal Temperaturen von 42°C erlebt? Also die habe ich hier täglich.
Heute war wieder so ein Tag. 42°C am Tag. Schon um 9.00 Uhr morgens waren bei uns die Temoeraturen bei 27 Grad. Na das kann ja ein entspannter Tag werden. Am Nahmittag hatten wir dann sogar im Haus 38 Grad!! Da kommt man schon mächtig ins schwitzen. Und jetzt am Abend ist es draußen kühler als drinnen. Bei so Temperaturen fällt auch das schlafen schwer. Ich habe mir ein Paar Tipps geben lassen, wie man die Nacht besser übersteht:
- als erstes nur mit Bettbezug schlafen (wenn man überhaupt eins braucht)
- das Bett mitten in den Durchzug legen
- Möglichst ein Kühlgerät kaufen und in Gang bringen
- Bettbezug anfeuchten und damit schlafen gehen
- Abends kalt duschen und ohne abzutrocknen ins Bett gehen
Habt ihr noch weitere Ideen die ich mal ausprobieren könnte?

Am Montag den 04.07. bin ich zu meiner Reise in den mittleren Osten aufgebrochen. Es war schon eine spannende Reise. Nach ein paar kleineren Schwierigkeiten bin ich gut angekommen. Ich habe die ganze Reise zusammengefasst.
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Übrigens, ich mag schrecklich gern farbige, kleine Kinder und hier in Namibia hab ich einige davon. Auch die Helfer hier im Jugend für Christus Center sind crazy und lustig drauf. Mit denen kann man echt viel Spaß haben.

Am Wochenende war ich auf einem Seminar, dass mich für das bevorstehende Praktikum sehr gut vorbereitet hat. Schwerpunkt dieses Seminars war das Kennenlernen anderer Kulturen. Wir haben unter anderem schönen türkischen Tee getrunken, wie in vielen Ländern mit Händen gegessen, international gefeiert usw. Es hat echt Spaß gemacht, mal andere Sachen kennenzulernen. Ich hab jetzt auch ein viel besseres Gefühl, in ein anderes Land zu fahren.
An alle die auch da waren, hier sind die Fotos zum downloaden.
Und hier zum anschauen.
Heute Morgen bin ich mit zu einer afrikanischen Beerdigung gefahren. Wenn man in einem anderen Land ist, ist es interessant, etwas von den Bräuchen und Sitten der Leute kennen zu lernen. Es läuft schon ein bisschen anders ab als bei uns, aber nicht sehr viel anders.
Der Trauergottesdienst wird gestaltet wie bei uns (ich geh jetzt von unseren familiären Bräuchen aus), mit Gesang, Lebenslauf, Predigt…alle zusammen gehen sie dann zum Friedhof, wo noch mal eine kleine Botschaft gesagt wird, und dann dürfen zuerst die Frauen Erde auf den Sarg schütten, und die Männer schaufeln dann den Berg Erde ins Grab bis es zu ist.
Danach machen die Angehörigen am fertigen Grab noch Fotos. Die 38jährige allein erziehende Mutter hat 3 Kinder hinterlassen. 
Hallo liebe Leute. Ich schreib mal was von meiner Seite aus. Benni hat schon gesagt, dass ich in Namibia bin, meinen dritten Tag hab ich heute. Aber mir ist noch am Flughafen was krasses passiert: ich bin aus dem Flieger gestiegen, wollte der Zollfrau meinen Pass geben und den Stempel abholen und da fragt sie mich, was ich in Namibia machen will. Ich hatte nämlich nur die Postadresse angegeben, weil ich die andere vergessen hatte – tja, selbst Schuld. Ich sagte ihr, dass ich Jugend für Christus helfen werde. Für sie war es Business, und sie wollte mich wieder nach einer Woche nach Hause schicken, wenn ich dürfte hier nicht bleiben. Ich war sehr geschockt und wusste erst nicht, was ich machen sollte. In einer anderen Sprache argumentieren ist schon ziemlich schwer. Ich hab dann die Adresse von den Leuten geholt, die mich abgeholt haben und nach weiterem hin und her hat sie mir angedroht, dass es sehr großen Ärger geben wird, wenn ich für das, was ich mache, Geld bekomme werde. Ich hab ihr versichert, dass ich ehrenamtlich hier bin.
Man, man, man. Das war schon ein Erlebnis.
Aber ich bin mal gespannt, was Gott noch weiter mit mir hier vorhat.

Am Wochenende haben Renate und ich eine kleine Biketour unternommen. Wir hatten keine Lust mehr hier Zuhause zu hocken und haben uns dann kurzerhand aufs MTB geschwungen um an einem kleinen See unser Abendbrot zu verspeisen. Es war zwar nicht sehr weit, aber wir haben es sehr genossen. Unter anderem auch weil Renate jetzt in Namibia ist. Wir werden uns vorraussichtlich erst im August wiedersehen. Oh man, das wird ne lange Zeit. Ich hoffe dass ich bald regelmäßigen Kontakt zu ihr herstellen kann. Heute hat si mir gemeldet, dass sie Schwierigkeiten mit dem Internetanschluß hat. Hoffentlich kann ihr da jemand auf die Sprünge helfen. Also wie gesagt, es war eine schöne kleine Tour zu Zweit.
Das hat man davon, wenn man keinen festen Wohnsitz hat. Die Briefe und Pakete werden immer an die Adresse geschickt. Genau dahin, wo man gerade nicht ist.
Ich warte ja schon sehnsüchtig auf meine Kamera, die ja schon letzte Woche bei mir ankommen sollte. Nachdem ich mal wieder bei der Retouren-Abteilung angerufen habe, sagte man mir, dass sie schon letzte Woche verschickt wurde. Allerdings an die falsche Adresse. Also hoffe ich, dass ich auf der anderen Adresse mein Paket bekommen habe. Ich muss nur noch sehen, wann ich das abholen kann. Dabei brauche ich doch dringend meine Kamera für mein Praktikum, das ich im Irak machen werde. Es bleibt spannend.
Heute habe ich also mal telefonisch nachgehakt, was mit meiner Kamera los ist. Na und prompt bekomme ich die Antwort: Canon sagt mit der Kamera ist alles in Ordnung. Da habe ich ja noch mal Glück gehabt. Ich hab denen gleich gesagt, dass sie sie mir sofort zuschicken sollen.
Jetzt scheint es am Objektiv zu liegen. Also das Objektiv wurde am 16.06 eingeschickt. Ich hoffe das es bei Sigma nicht zu lange dauert. Ich will doch alles mit nach Irak nehmen. Wenn ich bis dahin das Objektiv nicht wiederhabe muss ich wohl für Ersatz sorgen. Nur wie?