Freier Wille

Bekannte Forscher haben festgestellt, dass der Mensch keinen freien Willen hat. "Das Wollen, Denken und Verhalten werden von limbischen Gehirnsystemen gesteuert, die grundsätzlich unbewusst arbeiten und die dem bewussten Ich kaum zugänglich sind." so meinen die Wissenschaftler in einer Heise News.

Wenn der Mensch nicht selber entscheiden kann, was er will, dann kan man ihn auch nicht für seine Taten bestrafen. Dann ist er selber auch nicht verantwortlich dafür. Aber dieses Strafsystem wollen wir nicht aufgeben, erst wenn wir etwas besseres gefunden haben.

Was die Forscher jetzt entdecken, weiß die Bibel schon lange." Wir tun nicht das was wir sollen, sondern das was wir nicht wollen" heist es im Römerbrief der Bibel. Ist doch klar, nicht wir steuern uns, sondern wir werden von anderen gesteuert. Die Frage ist von wem?

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Sonnenschein im Winter

Ich liebe den Winter, die kalten und klaren Tage. Ich liebe es, wenn die Sonne scheint. Gestern war wieder so ein herrlicher Tag. Die Sonne schien, der Schnee fiel. Gut dass ich die Kamera dabei hatte und mal ein bescheidenes Abbild von der Schönheit der Natur machen konnte. An dem Abend war ich mit meiner Freundin (ihr kennt sie ja schon) unterwegs zu ihr nach hause. Wir fuhren an der Straße am Wald entlang und haben dann diesen Ausblick genossen.

Manchmal hat man solche unvergleichlichen Momente. Manchmal ist man zur rechten Zeit am rechten Fleck. Und dann kann man nur staunen und bewundern. Ich staune und bewundere diese Macht, die das alles geschaffen hat. Die so kreativ war und uns Menschen das alles geschenkt hat.

Danke Gott.

Renate

Wenn man eine Freundin hat geraten ja viele ins schwärmen. Ich könnte auch ins schwärmen geraten, weil ich seit Januar auch eine habe. Renate heißt sie. Aber ich möchte jetzt garnicht viel von ihr verraten. Wenn dann sollte ich sie vorher wohl fragen, was ich schreiben darf. Ich wollte euch nur einfach erzählen wie es ist.

Wir haben uns hier an der Bibelschule Brake kennengelernt. Es ist für mich ganz ungewöhnlich, jetzt plötzlich eine so enge Beziehung zu haben. Nicht, dass ich überrascht bin. Aber ich habe ja schon einige Jahre auf dem Buckel und habe mir auch so einige Lebensweisen angewöhnt. Die sind nicht unbedingt schlecht, aber jetzt heißt es sie zu teilen und manchmal auch zu hinterfragen. Ich finde diese Zeit ganz schön spannend. Wenn ich nicht wüsste das Gott mir helfen würde, könnte ich Panik bekommen. Aber ich weiß, dass er in unserem Leben gegenwärtig ist. Darum verlasse ich mich auf ihn.

Jeder Mensch möchte glücklich sein

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Ich kenne keinen, der gerne traurig ist. Es gibt doch schon genug Traurigkeit in dieser Welt. Immer wieder hört man Schreckensnachrichten und Hiobsbotschaften. Da sehnt sich der Mensch nach schönen und lustigen Tagen. Und wenn es diese Feste und Feiern nicht gibt, dann schaffen wir uns welche. Weihnachten, Geburtstage, Volksfeste und Straßenfeste sind immer eine willkommene Abwechslung vom eintönigen und traurigen Alltagsbrei.

Der Karneval in Rio gilt als das größte Volksfest. Hier kann man mal so richtig die Sau rauslassen. An vier langen Faschingstagen feiern die Bewohner Rio de Janeiros mit zahlreichen Touristen Karneval. Mit prächtigen Kostümen und großem Aufwand stürzt man sich ins Vergnügen. In einem der vielen Umzügen tanzen die 10 besten Sambaschulen gegen einander. Zwischen drei- und fünftausend Tänzer pro Schule treten in diesem Wettkampf an. Am Ende der Parade entscheidet eine Jury, wer zur „Schule des Jahres“ gekürt werden kann. Den Siegern erwartet Ruhm und Ehre, Auftritte, CD-Aufnahmen und vieles mehr. Bei solchen Auftritten geben die Familien mancher Sambatänzer gerne ihr letztes Geld für die verschwenderischen Kostüme aus. Es könnte ja sein, dass ihre Sambaschule in diesem Jahr gewinnt und der Tänzer schon bald die ganze Familie miternähren kann. Doch für die meisten ist nach vier Tagen des Feierns wieder alles beim alten. Für viele hat sich nichts verändert, außer dass sie noch ärmer geworden sind. Dann beginnt wieder der triste Alltag und alles bleibt beim Alten.

„Tristeza não tem fim, felicidade sim… -Traurigkeit hört nie auf, Glückseligkeit doch…“ so heißt es in einem Portugiesischem Sprichwort. Genau das steht schon in den Sprüchen der Bibel: Hinter dem Lachen kann sich Traurigkeit verbergen; wenn dann die Freude vorüber ist, ist der Schmerz noch da. (Spr 14, 13)

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Aber wir können uns selber höchstens ein paar frohe Stunden schaffen. Wir haben dann zwar ein paar gute Augenblicke, aber die Traurigkeit bleibt noch da. Wäre es nicht sinnvoller die Traurigkeit aus zu räumen als sie zu überdecken? Sollten wir nicht lieber an das Grundproblem herangehen? Die Bibel sagt uns, dass nur Gott echten Frieden und Glück geben kann. Dafür ist Jesus auch auf die Erde gekommen. Er möchte uns diesen Schmerz und die Traurigkeit wegnehmen. Wenn ich dauerhaft glücklich und zufrieden sein kann, dann lohnt es sich nicht auf die wenigen Gelegenheiten zu warten. Dann möchte ich lieber immer das unvergängliche Glück haben. Sie nicht auch?


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